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Woher kommt der Schimmel im Haus? Nutzerverhalten sorgt für Schimmelproblematik

Beschäftigen wir uns jetzt einmal nicht mit Kälte- und Wärmebrücken, undichten Installationen, Rissen im Mauerwerk und defekten Regenrinnen, alles das, was  insgesamt in die Kategorie Baumängel gehört.

Befassen wir uns stattdessen damit, was im Bereich des Nutzerverhaltens liegt, das dazu beiträgt, Schimmelbefall in den Wohnräumen auszulösen.

Luftfeuchte (Wasserdampf) und die Raumtemperatur

Luftfeuchtigkeit und SchimmelUm den auslösenden Faktoren der Schimmelbildung auf den Grund gehen zu können, ist es interessant zu wissen, dass warme Luft mehr Luftfeuchtigkeit aufnehmen kann als kalte Luft. Beispielsweise

  • bei 0 Grad und 60% Luftfeuchtigkeit 2,9 Gramm Wasser
  • bei 5 Grad und 60% Luftfeuchtigkeit 4,1 Gramm Wasser
  • bei 10 Grad und 60% Luftfeuchtigkeit 5,6 Gramm Wasser
  • bei 15 Grad und 60% Luftfeuchtigkeit 7,7 Gramm Wasser
  • bei 20 Grad und 60% Luftfeuchtigkeit 10,4 Gramm Wasser
  • bei 25 Grad und 60% Luftfeuchtigkeit 13,8 Gramm Wasser
  • bei 30 Grad und 60% Luftfeuchtigkeit 18,2 Gramm Wasser

Das heißt, je höher die Raumtemperatur, desto mehr Feuchtigkeit kann durch die Luft aufgenommen werden und verbleibt nicht als Kondensat im Mauerwerk oder in den Tapeten – das Wasser ist also bei hohen Raumtemperaturen in der Luft und kann durch Querlüftung schnell aus den Räumen abtransportiert werden.

Wird jedoch andererseits bei hoher Luftfeuchtigkeit die Temperatur, ohne zu lüften, abgesenkt, kondensiert der Wasserdampf von der Luft an den kältesten Stellen der Wandflächen – und schon ist eine Schimmelproblematik absehbar.

Wasser und Kondensat sorgen für SchimmelWoher kommt die Luftfeuchte in den Wohnräumen?

Der Mensch erzeugt durch Verdunstung über die Hautoberfläche und durch das Ausatmen ca 2,5 Liter Wasser in Form von Wasserdampf. Bei körperlicher Tätigkeit kann dieser Wert allerdings nochmals stark ansteigen.

Hinzu kommt dann noch der erzeugte Wasserdampf durch Baden, Duschen, Kochen und durch die Trocknung von Wäsche.

Vergessen wir hierbei auch nicht die Wasserverdunstung von Pflanzgewächsen oder Wassergefäßen (zum Beispiel Aquarien), die sich in den Wohnräumen befinden.

Wie wir sehen, werden jeden Tag und zu jeder Stunde Mengen an Wasserdampf produziert, die sich sehr gerne an den Wänden der Wohnräume kondensieren möchten, um dann eine unselige Verbindung mit dem Schimmelpilz einzugehen.

Und wie und wo entsteht jetzt der Schimmel?

gefährlicher Schimmel an unteren WandeckenAuf einer blitzeblanken Glasplatte, ohne Ablagerungen, hat noch niemand Schimmel entdeckt. Schimmel braucht immer einen organischen Nährboden, wie beispielsweise Tapeten oder Wandputz.

Auch wird niemand einen Schimmelpilz an einer staubtrocknen Wand ausmachen. Schimmel braucht zu einem organischen Nährboden auch immer Feuchtigkeit, die er sich in Form von Kondensat aus der zu feuchten Raumluft holt: Ab 60% Luftfeuchtigkeit kann es gefährlich werden und bei 80% erwacht der Schimmelpilz garantiert zum Leben.

Merkwürdigerweise entdecken wir den Schimmel zumeist an den unteren Raumecken. Die Ursache hierfür liegt darin, das dies oft die kältesten Bereiche im Raum sind. Und eben an den kältesten Flächen kondensiert die Raumluft und gibt durch hohe Wandfeuchtigkeit dem Schimmel seine Nahrung. 

Auch werden wir den Schimmel ab und zu hinter großen Schränken, die dicht an der Wand stehen, in seiner vollen Blüte bewundern dürfen. Der Grund ist einfach erklärt: Durch mangelnde Luftzirkulation bleibt die Feuchtigkeit an der Wand. Verschärft werden kann das Ganze noch dadurch, wenn die Schränke an der (meist kälteren) Außenwand stehen: Dann kommt zur mangelnden Zirkulation noch die Kondensierung durch Kälte hinzu.

Was ist zu tun, um der Schimmelbildung entgegenzuwirken?

  • Ausreichend heizen – die Raumtemperatur möglichst bei 20 Grad halten
  • Die Luftfeuchte im Raum idealerweise bei ca. 50% halten durch
    • Stoß und Querlüften – mindestens dreimal am Tag 10 bis 15 Minuten jeweils
    • gute Be- und Entlüftung beim Kochen oder Wäschetrocknen
    • sofortiges Lüften nach Dusche oder Bad
    • sofortiges Lüften und Betten aufschlagen nach der Nachtruhe
  • Großflächige Möbel nicht zu dicht an die Wand stellen

Und prinzipiell gilt immer: Bei ausreichender Raumtemperatur wird die Feuchtigkeit in der Luft gebunden, die dann durch Lüften schnell ins Freie transportiert wird, sich nicht an den Wänden kondensiert und so dem Schimmelpilz seine Nahrungsquelle entzieht.

Wie zu sehen, ist es kein großes Geheimnis dem Schimmel wirksam entgegenzutreten und sich eine Schimmelbeseitigung zu ersparen. Ganz abgesehen davon, dass man sich – weit wichtiger – keinen gesundheitlichen Gefährdungen aussetzt. 

Sollte sich dennoch wieder Erwarten Schimmelbefall eingestellt haben, so wenden Sich umgehend an einen Experten für Schimmelbekämpfung.